Seminare Suzanne Claire Cottier

Regelmässige Leitung von Einführungs-, Theorie- und Spezialseminaren zur Katathym Imagniativen Psychotherapie im Rahmen der KIP-Seminare in Thun, die jeweils im Herbst von der SAGKB (Schweizer Arbeitsgemeinschaft für Katathymes Bilderleben) durchgeführt werden.
  • Theorie- und Spezialseminar (Modul Symbol 2014/2016)
  • Theorie- und Spezialseminar (Psychodynamik der KIP 2015/2017)
  • Theorie- und Spezialseminar  (Vom Umgang mit dem Verlust eines geliebten Menschen 2016)

Ein Bild sagt oft mehr als 1000 Worte


Seminar Trauern braucht seine Zeit
Vom Umgang mit dem Verlust eines geliebten Menschen

(November 2016, mit R. Zbinden)

Bei ausreichender Resilienz benötigen die meisten Menschen bei einem grossen Verlust (sei es einer geliebten Person oder von etwas, woran dieser Mensch sehr hängt) keine professionelle Hilfe. Forschungen zeigen, dass eine Neudefinition des Verlorenen  vor Traumatisierung und schwerer Depression schützt, sofern eine tiefe Bindung vorhanden ist.  Ein Oszillieren zwischen bewusstem Zulassen von Trauer und Sichausrichten auf ein neues Lebensziel wirken stabilisierend und sinnstiftend. Doch was geschieht, wenn die Voraussetzungen ganz anders sind?
 
Im Theorieseminar beschäftigen wir uns mit dem hilfreichen Umgang mit Verlusterlebnissen, werfen einen Blick auf krankhafte Formen der Verarbeitung und lernen wichtige aktuelle Trauermodelle kennen. Die KIP kann auch in diesem Bereich unterstützend sein.
 
Das Spezialseminar hat zum Ziel, der eigenen Begegnung mit Verlust, Tod und Trennung in der Gruppe auf imaginativer und kreativer Ebene Raum zu geben. Sich auf die eigene Trauerlandschaft einlassen, das Gewesene loslassen und sich auf das Neue ausrichten lernen,  möchten wir in den Mittelpunkt unseres Seminars stellen. Selbstverständlich kommen auch konkrete Interventionen der professionellen Trauerbegleitung zur Anwendung, welche sich für die eigene psychotherapeutische Praxis eignen.


Theorieseminar (November 2015, mit M. Sabbioni)
Die psychodynamische Konfliktsequenz: Leitfaden im neu gestalteten KIP-Curriculum

Das Theorieseminar befasst sich mit dem Konzept der psychodynamischen Konfliktsequenz, welche der katathymen Imagination selbst sowie dem Aufbau des neu gestalteten KIP-Curriculums zugrunde liegt. In Anlehnung an die allgemeine psychodynamisch orientierte Psychotherapie setzt sich die Sequenz, d. h. imaginative Szene, jeweils aus verschiedenen psychischen Strebungen zusammen und reicht vom individuellen Wunsch/Motivation, Störfaktoren bei deren Durchsetzung, Konfliktbildungen, emotionalen  Reaktionen bis zu Abwehrreaktionen oder Lösungsversuchen progressiver Art. Die Konfliktsequenz steht zudem immer in einer Wechselwirkung mit der psychischen Struktur des Träumenden und bildet sich auf eindrückliche Weise auf der imaginativen Ebene ab.
Am Beispiel kurzer (Gruppen-)Imaginationen und Fallvignetten erörtern wir das Konzept der psychodynamischen Konfliktsequenz und üben die Anwendungei

 

Spezialseminar (November 2015)
Psychodynamik träumend vermitteln

Im Spezialseminar setzen wir die Lupe noch genauer an, indem wir einerseits vor allem praktisch, aber auch theoretisch die für die KIP relevanten allgemeinen psychodynamischen Konzepte vertiefen. Wir erarbeiten am Beispiel eigener Tagträume in der Klein- und Grossgruppe, wo und wie sich bedeutsame psychodynamische Prozesse und Strukturen in der imaginativen Szene abbilden: Primär- und Sekundärprozess, Bewusstes, Unbewusstes, Symbolisierung, Konflikt, Abwehr, Strukturniveau, Bindung, Beziehung, Übertragung und Gegenübertragung, Mentalisierung etc. Andrerseits lernen wir, mithilfe der im Theorieseminar bereits vorgestellten psychodynamischen Konfliktsequenz die Imagination selbst besser zu verstehen und ihre Wirkweise therapeutisch optimal zu nutzen.
 


Theorieseminar
Externe Fallsupervision und interne Fallbesprechung, November 2011

Das Theorieseminar richtet sich an Psychotherapeuten mit und ohne KIP-Hintergrund, welche externe Supervision in unterschiedlichen Settings anbieten oder als Vorgesetzte in ihrer Institution interne Fallbesprechungen durchführen. Beide Formen der Prozessbegleitung sind anspruchsvoll. Was ist ihnen gemeinsam und was unterscheidet sie voneinander? Wie kann die schöpferische Phantasie aller am Prozess Beteiligten genutzt und die fachliche Kompetenz dadurch verstärkt werden?

Die Teilnehmer erhalten Gelegenheit, einerseits ihre Rolle zu reflektieren und andererseits, eingerahmt von theoretischen Überlegungen, die Praxis des kreativen Gestaltens ihres Supervisionsprozesses zu vertiefen.

 

Spezialseminar
Das Fremde und das Eigene, März 2011

Im Mittelpunkt steht die eigene Migrationsgeschichte (Ein-, Aus- oder Binnenwanderung). Wir gewinnen auf kreative Weise Einblick in unser Erleben vom Eigenen und vom Fremden. Wir erweitern unsere berufliche Kompetenz im transkulturellen Kontext, indem wir die Ambivalenz in der Begegnung mit dem Anderen erkunden und reflektierend für den therapeutischen Prozess nutzbar machen. Die Imagination dient uns als intermediärer Raum, der sich für die persönliche Auseinandersetzung mit Patientinnen und Patienten unterschiedlicher Kulturen besonders eignet (sogenannter transkultureller Übergangsraum). (gemeinsam mit Dr. med. K. Taverna)

 

Theorieseminar
Einführung in die transkulturelle Psychotherapie, März 2011

«Niemand war schon immer da» lautete der Titel einer vielbeachteten Ausstellung zur uralten sowie hochaktuellen Thematik der Migration. Auch die Schweiz war lange ein Auswandererland. 2010 beträgt der Anteil Auslandschweizer 700000 Personen. Umgekehrt sind 21,5 Prozent der Bewohner der Schweiz Ausländer und Ausländerinnen. Einige davon benötigen psychiatrische und/oder psychotherapeutische Hilfe.

Vor dem Hintergrund des Fachgebietes «Transkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie» setzen wir uns spielerisch mit dem Phänomen des Eigenen und Fremden auseinander, vermitteln Kenntnisse zur sogenannten Emotionslogik des Migrationsprozesses und zu Diagnostik und Therapiemöglichkeiten im transkulturellen Übergangsraum. (gemeinsam mit Dr. med. K. Taverna)

 

Workshop Unter vier Augen:
Fortlaufender Workshop für Lehrtherapeuten und Supervisoren der SAGKB, seit 2009

Das Ziel dieser von der SAGKB finanzierten Workshopreihe besteht darin, der Fachgruppe (Lehrtherapeuten und Supervisoren für KIP) eine geeignete Plattform zur Verfügung zu stellen, den gegenseitigen Austausch und das Netzwerk kontinuierlich zu pflegen. Die Themen werden im Workshop gemeinsam festgelegt und mit anonymisierten Beispielen aus der eigenen Praxis vertieft: Worin besteht der Unterschied zwischen Lehrtherapie und «gewöhnlicher» Psychotherapie in der KIP?; Übertragung und Gegenübertragung in der Lehrtherapie; Funktion und Bedeutung der Supervision in der KIP; Fragen der Kontraktierung, Diagnostik und Indikationsstellung; kreative Zugänge für die Praxis etc.

 

Theorieseminar
Fallsupervision leiten und phantasievoll gestalten, November 2009

Dieses Theorieseminar richtet sich an Psychotherapeuten mit und ohne KIP-Hintergrund, welche Fallsupervision im Einzelsetting oder im interdisziplinären Team bereits anbieten oder erlernen wollen. In seiner spezifischen Rolle verfügt der Supervisor sowohl über langjährige klinische Erfahrung als auch theoretisches Wissen und zeigt besonderes Interesse an der spezifischen Supervisionssituation.

Welche Bedeutung kommt der schöpferischen Phantasie in der anspruchsvollen Prozessbegleitung zu? Wie wird sie geweckt und was bewirkt sie im Helfersystem und beim Patienten? Die Teilnehmer erhalten neben theoretischen Überlegungen vor allem praktische Anleitungen in der kreativen Gestaltung von Supervisionsprozessen.

 


Workshop
Imagination in der Psychotherapie - ihr therapeutisches Potenzial optimal nutzen

Zielsetzung: die Bedeutung der Imagination für die Diagnostik, Prinzipien der Motivwahl sowie verschiedene Motive, Vorgehensweisen eines differenzierten Führungsstiles während der Imagination, Vorgehensweise bei der Bildbetrachtung und der Integration in den therapeutischen Prozess, die Bedeutung der Imagination für die Symbolfähigkeit, die Anwendung bei verschiedenen Störungsbildern, die Indikation und Kontraindikation von KIP. (gemeinsam mit Stefan Freidel)

FMPP Annual Congress of Psychiatry and Psychotherapy
20th IFP World Congress of Psychotherapy
16.-19.06.2010, Luzern
 


 

Open Space Interlaken
27.-30. August 2009

Projektleitung des Internationalen Symposiums der Gesellschaften für Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP) in Interlaken.

Die Durchführung des Symposiums in Form eines «Open Space» ist ein Novum in der Weiterbildungslandschaft für Psychotherapie des deutschen Sprachraums.

 


Open Space Interlaken

Workshop- und Seminarleitung mit verschiedenen Veranstaltern

  • HTI Biel: Workshop «Kreativität ist exakte Phantasie – Sich selbst und andere coachen» im Rahmen des CAS (Nachdiplomkurses) «Coaching – Führen im Wandel» an der Berner Fachhochschule, Technik und Informatik 
  • Institut für Ökologisch-Systemische Therapie: «Der kreative Umgang mit Metapher, Symbol und inneren Bildern in der Psychotherapie»
  • 38. Internationales Seminar für Psychotherapie; Programm für graduierte TherapeutInnen aller Richtungen und Ärzte in Waidhofen (A): «Die Krise ins Bild bringen: Die Arbeit mit Imaginationen in der Organisationsentwicklung»
  • 80. Zentrales Fortbildungsseminar Bad Lauterberg/Harz (D): «Von der Figur zum Charakter»
  • Externe Psychiatrische Dienste Liestal: «Einführung in die Katathym Imaginative Psychotherapie»
  • Psychiatrische Klinik St. Urban: «Einführung in die KIP»